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08.02.2013

Stichworte: natürliche Lebensmittel, BioFach 2013, Zusatzstoffe, Bio-Lebensmittel, Natfood

Hochwertige Rohstoffe und intelligente Verarbeitungsprozesse sollen ökologische und konventionelle Lebensmittel noch natürlicher machen. Neues ZIM-Nemo Netzwerk Natfood präsentiert sich auf BioFach in Halle 9 / 9-264.

Bremerhaven, 8. Februar 2013. Der moderne Konsument erwartet Lebensmittel ohne Zusatzstoffe, die möglichst umweltschonend produziert wurden und nicht viel kosten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden steht die Lebensmittelbranche vor der Herausforderung, innovative Verfahren und Technologien zu entwickeln, um Lebensmittel so natürlich wie möglich zu einem darstellbaren Preis zu produzieren.

Unter Leitung des ttz Bremerhaven kommen im vom BMWi geförderten Natfood-Netzwerk konventionelle und ökologische Lebensmittelproduzenten, Anlagenhersteller, Rohstofflieferanten, Verbände und eine Forschungseinrichtung zusammen, um gemeinsam an physikalischen und biotechnologischen Verfahren zur Herstellung natürlicher (Bio-)Lebensmittel zu forschen. Das Netzwerk ist in diesem Jahr auf der Weltleitmesse für Bio-Produkte BioFach mit einem eigenen Stand (Halle 9 / 9-264) präsent.

Zusatzstofffrei und ressourceneffizient

Nicht nur in der konventionellen Lebensmittelherstellung sondern auch in der Biobranche werden Zusatzstoffe eingesetzt, um sowohl dem Anspruch nach standardisierten Lebensmitteln, als auch dem Preisdruck seitens des Handels und der Verbraucher gerecht zu werden. Um auf die Verwendung von Zusatzstoffen in Lebensmitteln zu verzichten und Produkte ganzheitlich zu verwenden, wird in Natfood der Bedarf für die Entwicklung innovativer Technologien ermittelt, die den Einsatz ernährungsphysiologisch und technologisch interessanter Reststoffe aus der Lebensmittelherstellung ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts soll zudem überprüft werden, wie intelligente Verfahren den Ansprüchen des Careful Processings, also einer möglichst schonenden Verarbeitung der Lebensmittel, gerecht werden können.

Natfood wird vom BMWi durch das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand ZIM-Nemo gefördert und umfasst 12 Netzwerkpartner, bestehend aus Lebensmittelproduzenten, Anlagenherstellern, Rohstofflieferanten, Verbänden und einer Forschungseinrichtung. Weitere Informationen zum Netzwerk sind auf der Projektwebsite www.natfood-netzwerk.de hinterlegt.

Physik rein, Chemie raus

Das ttz Bremerhaven bietet Bioverfahrenstechniken und Konzepte zur Produkt- und Rezepturentwicklung an, um zusatzstofffreie Lebensmittel zu ermöglichen. Im Sinne von „Clean-Label“ werden für ausgewählte (Bio-)Rohstoffe mechanisch-physikalische Stabilisierungsverfahren eingesetzt und optional im Anschluss Akzeptanztests durchgeführt.

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Projektbeschreibung: Natfood-Netzwerk

Terminhinweis: Netzwerkprojekt Natfood auf der BioFach 2013

Natfood Netzwerkhomepage

Projektbeschreibung: BioRes-Netzwerk

Terminhinweis: BioRes-Netzwerk auf der Waste to Energy + Recycling 2013

Terminhinweis: Forum Biogene Abfälle und Reststoffe

Pressemitteilung: Reststoffe als Energie- und Rohstoffquelle

Pressemitteilung: Wer suchet, der findet

Pressemitteilung: Reststoffe werden Ressoucen

 


Pressebilder zur redaktionellen Nutzung (foto: ttz/pr)

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(© ttz Bremerhaven)


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Das ttz Bremerhaven ist ein Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.