Bioökonomie

 

Biomasse ist einer der wichtigsten erneuerbaren Rohstoffe und Energieträger und stellt einen Eckpfeiler für eine klimafreundliche Kreislaufwirtschaft dar.

Ein großer Vorteil ist die Speicherbarkeit und die gezielt geregelte Nutzung. Organische Stoffe pflanzlichen oder tierischen Ursprungs, die biologisch abbaubar sind, werden im Allgemeinen als Biomasse bezeichnet. Sie reichen von fester, flüssiger bis hin zu gasförmiger Form und können beispielsweise aus Brennholz, Rest- und Abfallprodukten, sowie Ölen, Klär- und Deponiegasen oder Gärsubstraten bestehen.

Am ttz Bremerhaven hat die Forschung in dem Bereich der innovativen Produktion, Nutzung und Behandlung von Biomassen in ihren verschiedenen Formen eine lange Tradition. Im Kompetenzfeld Bioökonomie wird dieses Wissen gebündelt und neue Ideen werden generiert. Experten des ttz Bremerhaven arbeiten mit internationalen und nationalen Partnern an der Entwicklung und Optimierung von Verfahren und Technologien zur stofflichen wie auch energetischen Nutzung jeglicher Biomasse.

Durch den globalen Wandel des Rohstoff- und Energiesektors spielen Themen wie Landnutzung, Ressourcenschutz, effizienter Ressourceneinsatz und die Verwertung von Rest- und Abfallströmen aber auch der Einsatz von Pflanzen in Städten eine wichtige Rolle. Dank umfangreicher Expertise und Know-how, erarbeitet das ttz Bremerhaven gemeinsam mit seinen Partnern inhaltsstarke Konzepte und Lösungen zu aktuellen Problemstellungen.

Das ttz Bremerhaven deckt verschiedene Kernkompetenzfelder in den Bereichen Ingenieur- und Naturwissenschaften ab und verfügt über ein großes internationales Netzwerk an Kontakten in Forschung und Wirtschaft. Dadurch wird eine umfassende und themenübergreifende Zusammenarbeit gewährleistet.