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AntiHaft Entwicklung einer nicht-haftenden Oberflächenstruktur für Gärgutträger unter Verwendung eines neuartigen Testverfahrens zur qualitativen und quantitativen Beurteilung des Adhäsionsverhaltens von lebensmittelgeeigneten Oberflächen |
| Förderinstrument: | ZIM-KOOP (gefördert durch das BMWi via der AiF) |
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| Projektdauer: | 01.05.2010-31.10.2011 |
| Projektleiter/in: | Benjamin Börsmann |
| Homepage: | - |
In der Lebensmittelindustrie sind vor allem nicht-haftende und damit leicht zu reinigende Oberflächen erwünscht. Insbesondere dort, wo die zu produzierenden Produkte kontinuierlich mit einer Arbeitsfläche in Berührung kommen, ist zudem die mikrobiologische Reinlichkeit ein wesentliches Qualitätskriterium.
In der Bäckereitechnologie sind nicht-haftende Oberflächen von besonderer Bedeutung, da grundsätzlich alle zu produzierenden Teigwaren im ersten Prozessschritt mehr oder weniger klebrig sind.
Das zentrale Problem sämtlicher Gärgutträger (Brotgärformen, Brötchendielen, etc.) ist die Haftung des Teiges am Kunststoff bzw. an den Tucheinlagen und/oder Bezügen. Die Teiglinge bleiben aufgrund von adhäsiven Wechselwirkungen an der Oberfläche haften und gefährden somit die Qualität des Endproduktes.
Vornehmliches Ziel dieses Projektes ist die Entwicklung von alternativen, nicht haftenden Oberflächenstrukturen am Beispiel von Gärgutträgern. Zur effizienten Erarbeitung dieses Zieles ist ein Testsystem erforderlich, welches die adhäsiven Kräfte von Gargutträgeroberflächen gegenüber verschiedenen Teigsystemen quantitativ beschreiben kann.
Die Entwicklung eines Messverfahrens zur Charakterisierung des Adhäsionsverhaltens von Gärgutträgeroberflächen, das die auftretenden adhäsiven Kräfte durch physikalische Größen beschreibt, ist neben der Entwicklung von nicht-haftenden Oberflächen ein weiteres Hauptziel des Forschungsprojektes. Eine Adaption der zu entwickelnden Oberfläche und der Messmethode auf andere Anwendungsgebiete und Lebensmittelzweige ist erwünscht und vorgesehen.
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