MIC-Entwicklungsplattform

Scientific operating laboratory for minimally invasive surgery

Projektleiter/in: Prof. Dr.-Ing. Rainer Dammer
Homepage: -

The project description is available in German only.

 

Die MIC bezeichnet operative Eingriffe, die eine kleinstmögliche Verletzung von Haut- und Weichteilen bewirken. Sie hat sich seit ihrer Einführung Ende der 80er Jahre dynamisch weiterentwickelt. Ausgehend von den großen klinischen Fächern (Chirurgie, Innere Medizin und Gynäkologie) hat sie inzwischen in praktisch allen operativ tätigen Disziplinen Einzug gehalten.

Die Weiterentwicklung dieser Disziplin beruht zum einen auf den zunehmenden Fertigkeiten und Erkenntnissen der Operateure, zum anderen auf den großen Fortschritten in der Medizintechnik. Beide Entwicklungspfade sind nicht voneinander zu trennen und geben sich gegenseitig Impulse zur weiteren Optimierung.

Das wissenschaftliche Operationslabor an der Hochschule Bremerhaven wurde 2008 von Industriepartnern mit modernstem Equipment für minimal-invasive Eingriffe ausgestattet. Hier können zum Beispiel neue Instrumente entwickelt und innovative Operationsmethoden am Modell erprobt werden. Die Betreiber verbinden Medizintechnik mit klinisch operativer Erfahrung. Die Ergebnisse der einzelnen wissenschaftlichen Projekte sind für Partner aus Kliniken und Industrie von großer Relevanz.

Die Forschung und Entwicklung wird zurzeit von folgenden Industriepartnern unterstützt:

Karl Storz GmbH
Söring GmbH Medizintechnik
Nycomed Deutschland GmbH

Industrie, Krankenhaus und Hochschule haben ein besonderes Interesse daran, technische Entwicklungen auf dem Gebiet der minimal-invasive Chirurgie (MIC) voranzu¬treiben und Erkenntnisse in die Praxis und die Lehre zu transferieren. Die MIC-Entwicklungs¬plattform leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Interessierte Anwender mit medizinischem und/oder technologischem Hintergrund können damit anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung betreiben. Sie erhalten somit Zu¬gang zu neuesten Techniken und Methoden.

Entwicklungs- und Arbeitsfelder

  • Chirurgische Techniken
  • Mechanik
  • Dokumentation
  • Optik
  • HF-Anwendungen
  • Konstruktion
  • Virtuelle Chirurgie

Aktuelle Forschungs- und  Entwicklungsprojekte

  • Thermische Gewebeschädigung durch Hochfrequenz-Koagulation von Blutgefäßen
  • Visualisierung und Simulation in der MIC
  • Fluoreszenz-Angiographie
  • Instrumentenentwicklung für NOTES
  • SILS (single incision laparoscopic surgery)
  • Ergonomie von MIC-Instrumenten

Die MIC-Entwicklungsplattform ist eine ine gemeinsame Einrichtung der Krankenhaus Cuxhaven GmbH und des ttz Bremerhaven.

 

Projektflyer-MIC-EntwicklungsplattformWeitere Informationen zu diesem Projekt finden Sie im MIC-Entwicklungsplattform Projektflyer.