UV-Licht zur Behandlung von Ballastwasser 

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15.11.2011

Stichworte: UV-Licht, Ballastwasserbehandlung, International Ultraviolet Association (IUVA)

UV Ballastwasser Workshop am 22. November 2011 in Hamburg

Das deutsche Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), der Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven und die International Ultraviolet Association (IUVA) organisieren den Ballastwasser Workshop am 22. November 2011 in Hamburg. Thema des Workshops ist die Nutzung von UV-Licht zur Behandlung von Ballastwasser. Internationale Experten sowie Vertreter aus der Industrie beschäftigen sich mit dringenden Fragen und Problemen der Ballastwasserbehandlung mit UV-Licht und präsentieren die neusten Entwicklungen und Perspektiven auf diesem Gebiet.

Bremerhaven, November 2011. Mit dem Seetransportgeschäft begann auch der Transport von Organismen im Ballastwasser von Schiffen. Der internationale Transport von  Ballastwasser in Frachtschiffen führt zur Ansammlung von ca. 100 Millionen Tonnen von Ablagerungen in den Schiffen. Die Beseitigung dieses entstandenen Schlamms verursacht enorm hohe Kosten. Neben den genannten wirtschaftlichen Aspekten wird das Ballastwasser zudem als Hauptverursacher für die Umsiedlung von Aquaspezies über biologisch-geografische Grenzen hinaus verstanden.

Für Wissenschaftler sind die Behandlungstechnologien (z.B. UV, Filter, Elektrolyse) in einem selbstgeregelten Ballastwasserbehandlungssystem ein enormer Fortschritt. Die auf UV-Licht basierende Ballastwasseraufbereitung verzeichnet im Laufe der vergangenen Jahre ein stetig wachsendes Interesse. Derweil hat die Industrie bestätigt, dass diese neue Methode der Ballastwasserbehandlung, dank des Verzichtes auf giftige Chemikalien, maßgeblich zur Entwicklung einer effizienten und nachhaltigen Schifffahrt beiträgt.

Der Trend zur Anwendung von UV-Licht als Behandlungsmethode für Ballastwasser wird durch die steigende Anzahl der Bewerbungen für die entsprechende Betriebserlaubnis bestätigt. Ob UV-Licht als Hauptbestandteil des Systems oder eine integrierte technische Lösung, der Trend wirft Fragen zu Themen wie Design und Installation, Wartungs- und Überwachungsmethoden sowie Anforderungen an die Entwicklungs- und Testphasen auf. Ziel des Ballastwasser Workshops am 22. November 2011 in Hamburg ist es, Experten aus den oben gennannten Themenbereichen zusammenzuführen um folgende Fragen gemeinsam zu diskutieren:

  • Wie hoch ist die UV-Strahlendosis, die benötigt wird, um die Vielzahl der im Ballastwasser vorhandenen Organismen abzutöten?
  • Was wird zur Installation der Anlagen benötigt in Bezug auf räumliche Gegebenheiten, Energieverbrauch, Rohrleitungen, usw. Und welche Erfahrungen gibt es mit bereits erfolgreichen Installationen?
  • Welche Wartungs- und Überwachungsmethoden gibt es?
  • Welche Technologien werden normalerweise zur Reinigung von Ballastwasser genutzt? Welche Erfahrungswerte mit mechanischer Reinigung, chemischer Reinigung usw. bestehen bereits?
  • Worin besteht der Unterschied zwischen Meer- und Frischwasserbehandlung für ein auf UV-Licht basierendes System?

Die Teilnehmer erwarten vielfältige Präsentationen von Experten sowie eine anschließende Podiumsdiskussion, die den Lektoren als auch den Teilnehmern die Möglichkeit bietet ihr Wissen auszutauschen und zu dem Fortschritt der Branche beizutragen.

Veranstaltungsort: Hotel Hafen Hamburg, Seewartenstraße 9, 20459 Hamburg

 

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung:


Pressebilder zur redaktionellen Nutzung (foto: ttz/pr)

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Bildunterschrift:

Der internationale Transport von  Ballastwasser in Frachtschiffen führt zur Ansammlung von ca. 100 Millionen Tonnen von Ablagerungen in den Schiffen.
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Bildunterschrift:

Für Wissenschaftler sind die Behandlungstechnologien in einem selbstgeregelten Ballastwasserbehandlungssystem ein enormer Fortschritt. Die auf UV-Licht basierende Ballastwasseraufbereitung verzeichnet im Laufe der vergangenen Jahre ein stetig wachsendes Interesse.

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Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.