Ein Herz für lila DNA

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15.04.2011

Stichworte: Girls Day, DNA, Karottenkaviar, Harzherz, Molekulargenetik, 14. April 2011

Forschungsdienstleister ttz Bremerhaven öffnet am Zukunftstag seine Türen

Gibt es kugelförmige Karotten? Und wie lässt sich aus Mundspeichel ein Herz herstellen? 16 Mädchen und Jungen haben am Zukunftstag 2011 erste Schritte in der angewandten Forschung und Entwicklung gemacht. Die Kinder konservierten mit Hilfe von Molekulargenetikern am ttz Bremerhaven ihre DNA in einem Herz aus Kunstharz. Zudem verwandelten die elf- bis 15-Jährigen Nachwuchsanalytiker Biokarotten in orangene Alginatkugeln.

Bremerhaven, 15. April 2011. Am Zukunftstag gewannen 16 Mädchen und Jungen Einblicke in die Arbeitsbereiche Molekulargenetik und Lebensmitteltechnologie am ttz Bremerhaven. Der Forschungsdienstleister ermöglichte den Kindern am 14. April durch Experimente erste Eindrücke aus der Berufswelt zu gewinnen. Mit etwas Mühe und Fingerspitzengefühl gelang es den Schülerinnen und Schülern im Labor für Molekulargenetik, die DNA ihrer Mundschleimhaut zu isolieren und in einen herzförmigen Kettenanhänger aus Epoxydharz einzubetten. „Ich habe noch nie lilafarbene DNA gesehen“, staunt Rieke (14 Jahre) und guckt in ein Eppendorf-Gefäß. Nachdem ihr Mundspeichel sich eine Minute lang in einer Zentrifuge drehte, lagerten sich Riekes Zellen am Boden des Gefäßes ab. Nach der Zugabe von SDS und Isopropanol färbten die Mädchen und Jungen die isolierte DNA mit Kristallviolett und gossen diese mit Epoxidharz in einer Herzform ein. Heraus kamen 16 sehr persönliche Kettenanhänger.

Bekleidet im weißen Laborkittel ging es für die Mädchen und Jungen im Anschluss ins Technikum des ttz Bremerhaven. Hier wandelten sie Biokarotten in Alginatkugeln um: Die Kinder fügten zunächst gewonnenem Karottensaft Algenpulver hinzu und gaben die Mischung anschließend mit einer Pipette in eine wässrige Calcium-Lösung, in der sich dann kleine, essbare Alginatkugeln formten. Am Ende des Zukunftstages erhielt jedes Kind eine Urkunde sowie einen Kasten mit dem Herzanhänger.

 

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Pressebilder zur redaktionellen Nutzung (foto: ttz/pr)

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Hendrik und Mika proben auf’s Exempel.
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Alicia, Rieke und Theresé isolieren ihre DNA. Christina Cordes und Professor Carsten Harms zeigen wie’s geht.

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Rieke ist begeistert: „Ich kann mir vorstellen, später im Labor zu arbeiten.“

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Unter Anleitung von Martin Dittrich entsteht „Kaviar aus Karottensaft“.

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Die Karotten-Alginat Kügelchen schwimmen in der Calciumlösung.

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Zum erfolgreichen Abschluss wurden den Mädchen und Jungen ihre DNA-Herzen und Urkunden überreicht.

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Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

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