Konsortium für Technologietransfer

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21.03.2011

Stichworte: Technologietransfer, Forschung, Konsortium

Universitäten und Institute wollen Technologien besser vermarkten

  • Innovation für den Technologie-Standort Deutschland besser nutzen
  • Professionalisierung des Technologietransfers in die industrielle Praxis
  • Sieben deutsche Unternehmen bilden Transferkonsortium

Berlin / Greifswald, 21. März 2011. Deutsche Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Technologiebranche haben sich zu einem Konsortium zusammengeschlossen. Ziel ist es, an deutschen Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen entwickelte Technologien besser zu vermarkten und damit für die Wirtschaft nutzbar zu machen.

„Zu oft wird Technologietransfer auf die reine Übertragung von Patenten oder Lizenzen reduziert“, so Dr. Marko Häckel, Geschäftsführer der neoplas GmbH aus Greifswald, der Vermarktungsgesellschaft des Leibniz-Instituts für Plasmaforschung und Technologie, anlässlich der Gründung des Konsortiums. „Angesichts des weiter zunehmenden Wettbewerbs- und Innovationsdrucks in zahlreichen Branchen gehen die Bedürfnisse produzierender Unternehmen aber weit darüber hinaus.“

Rainer Stuike-Prill, Vice President Marketing & Sales des FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur, ergänzt: „Das neue Konsortium will deshalb mit einem professionalisierten Technologietransfer dafür sorgen, dass neue Technologien, die in Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen entwickelt wurden, in marktreife Geschäftsmodelle überführt und mit unternehmerischem Mehrwert genutzt werden können.“

Der von dem neuen Konsortium geplante Wissens- und Technologietransfer beinhaltet verschiedene Stufen: Dazu gehört die Initiierung und Begleitung von Verbundvorhaben, die Akquisition von Auftragsforschung sowie die Businessplan-Entwicklung. Hinzu kommen Ausgründungsberatung und -finanzierung, Erstellung von Weiterbildungsangeboten, Workshops & Konferenzen, Forschungsmarketing, Prototypenbau, Produktentwicklung, Durchführung von Patentrecherchen, Beratung zu patentrechtlichen Aspekten und ganz wesentlich die Vermarktung der Technologien selbst.

„Die Chancen einer aktiven Vermarktung von Technologien werden in Deutschland noch zu wenig erkannt. Gerade für Unternehmen entsteht ein hoher Mehrwert, wenn sie für ihre unternehmerische Weiterentwicklung mehr Transparenz über vorhandene technologische Innovationen erhalten. Dieses Konsortium bringt der Industrie eben genau diese Transparenz“, erläutert Dr. Benedikt Ahlers von der Florenus AG aus Berlin.

Das Konsortium vereint akademisches Know-how und wissenschaftlichen Anspruch mit praktischer Umsetzung und Vermarktung durch Unternehmen aus dem Technologiesektor.

Über die Mitglieder des Konsortiums:

Das Konsortium wird von der neoplas GmbH aus Greifswald koordiniert, eine Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie. Die neoplas GmbH agiert entlang den wissenschaftlichen Bedürfnissen der Forschung und den wirtschaftlichen Erfordernissen, so dass sie ihr Wissen aus Forschungsmarketing, Prototypenbau und Produktentwicklung zielgerichtet einbringen kann.
Weitere Informationen unter http://www.neoplas.eu/

FIZ Karlsruhe – Leibniz-Institut für Informationsinfrastruktur ist eine gemeinnützige Gesellschaft, die im öffentlichen Auftrag weltweit publizierte wissenschaftliche Informationen und Patentinformationen zugänglich macht und entsprechende Dienstleistungen zur Verfügung stellt, um den nationalen und internationalen Wissenstransfer und die Innovationsförderung zu unterstützen.
Weitere Informationen unter www.fiz-karlsruhe.de

Die Florenus AG mit Sitz in Berlin und Dependancen in München, Lübeck und Peking vermarktet nicht nur Technologien im Auftrag ihrer Kunden (wie adphos GmbH, Secutech GmbH, ODB-Tec GmbH etc.), sondern bietet darüber hinaus auch ein integriertes Innovations-Management (Florenus berät die Deutsche Telekom AG), Technology-Trading und -Scouting sowie umfassende Services an, um aus bestehenden Technologien marktreife Geschäftsmodelle zu entwickeln.
Weitere Informationen unter http://www.florenus.com/

Die GWT-TUD GmbH aus Dresden ist einer der größten privatwirtschaftlich organisierten, hochschulnahen Technologietransfer-Dienstleister in Deutschland. Die GWT-TUD GmbH verwertet Patente für Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und begleitet die professionelle Realisierung von konkreten Projekten mit der Industrie. Weitere Informationen unter: http://www.gwtonline.de/

Das ttz Bremerhaven ist ein innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.
Weitere Informationen unter: www.ttz-bremerhaven.de

Die WACKSTUM GmbH aus München gibt Hilfestellung bei der Gründung bzw. Ausgründung von Ideen aus dem Hochschul- und Forschungsbereich. Sie bietet Unterstützung und Beratung bei der Gründungsfinanzierung sowie der nachhaltigen Entwicklung von Unternehmen mit Geschäftsideen vor, während und nach der Gründung. Das WACKSTUM-Kompetenzteam verfügt über ein einzigartiges bundesweites Experten-Netzwerk aus erfahrenen Mentoren, Coaches und Business Angels und unterstützt und berät bei Prozessen wie Team-Building & Team-Performance, Technology Matching von Gründern mit Industrieunternehmen und bei der Finanzierungsanbahnung.
Weitere Informationen unter: http://www.wackstum.de/

 

Weitere Informationen:

Projektbeschreibung von Research2Market

Flyer zum Thema Research2Market

Flyer: Erfolgreiche Innovationen durch professionellen Transfer


Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

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