Sicher desinfizieren im Lebensmittelsektor

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06.07.2010

Stichworte: Ozon, Workshop, Lebensmittelindustrie

Der „Bremerhavener Ozon-Workshop“ geht in die fünfte Runde.  Das ttz Bremerhaven setzt damit eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort und bietet auch in diesem Jahr ein anwendungsorientiertes Forum zum Thema Ozon in der Lebensmittelindustrie.

Bremerhaven/Rheinbach, Juni 2010. Es ist wieder so weit:
Am 4. November 2010 lädt das ttz Bremerhaven erneut zum „Bremerhavener Ozon-Workshop“ ein. Bereits zum fünften Mal werden Vertretern aus Industrie, Forschung, Landwirtschaft und Politik neue Wege aufgezeigt, wie sie durch Desinfektion mit Ozon Kosten einsparen und gleichzeitig den Ansprüchen der Verbraucher auf qualitativ hochwertige und ökologisch einwandfreie Produkte gerecht werden können. Erstmalig wird die Veranstaltung nicht am Standort Bremerhaven, sondern in Rheinbach bei Bonn stattfinden. Unterstützt wird das Team des ttz Bremerhaven durch die dort ansässige Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (wfeg).

Inhaltlich zielt der Workshop auf den Einsatz von Ozon in Prozessschritten von der Rohstofflagerung über die Produktion bis zur anschließenden Lagerung sowie der Wasseraufbereitung ab. Insbesondere die direkte Anwendung von Ozon auf Lebensmitteln und dessen Einfluss auf die Produkthaltbarkeit sollen in den Mittelpunkt rücken. Abgerundet wird die Thematik durch die Darstellung hygienischer Anforderungen und rechtlicher Rahmenbedingungen des Ozoneinsatzes bei Kontakt mit Lebensmitteln.

Große Potentiale bietet Ozon insbesondere hinsichtlich der Einsparung von Spülwasser während der Anlagendesinfektion, da keinerlei qualitätsbeeinträchtigende Substanzen zurückbleiben. Die Öko-, aber auch die Wirtschaftsbilanz profitiert dabei nicht nur durch eingesparte Wassermengen, sondern auch dadurch, dass Wasser nicht erhitzt werden muss, um ausreichende Wirksamkeit bei Desinfektionsverfahren zu zeigen.

 

Weitere Informationen zum Projekt OZONECIP:

 


Pressebilder zur redaktionellen Nutzung (foto: ttz/pr)

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Bildunterschrift 1:

Wirkmechanismus von Ozon (O3): Das dritte Sauerstoffatom reagiert aufgrund der schwachen monomeren Bindung bei Kontakt mit z.B. organischen Substanzen (Bakterien, Pilze, Viren, Sporen), indem es dessen Zellmembran oxidiert und somit die osmotische Auflösung und damit die Inaktivierung und Zerstörung der betroffenen Zelle verursacht.

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Bildunterschrift 2:

Labor-Ozongenerator, Typ C-L010-DTI

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Bildunterschrift 3:

Ozon-CIP-Prototyp, entwickelt im Rahmen des von der EU geförderten Projektes OZONECIP

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Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt, Gesundheit und Beratung. 

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