Energieeffizient backen

baeckerei ofen Eneff

22.04.2012

Stichworte: EnEff Bäckerei, Energieeffizienz, Netzwerk, Bäckereihandwerk

Das Bäckereigewerbe ist einer der größten Energiebezieher im deutschen Lebensmittelhandwerk. Wie kann man bei der Herstellung von Brötchen und Co. die Energie effizienter nutzen? Im vom BMWi geförderten Netzwerkprojekt „EnEff Bäckerei“ will das ttz Bremerhaven mit seinen Partnern den Energieverbrauch in Bäckereien mit neuen Technologien und Verfahren optimieren.

Bremerhaven, April 2012. Das Bäckereigewerbe ist eine der energieintensivsten Branchen Deutschlands. Es hat den größten Anteil am Energieverbrauch im verarbeitenden Gewerbe. Nicht nur das Backen – auch das Kühlen und Frosten benötigt viel Strom. In welchen Produktionsschritten stecken ungenutzte Einsparpotentiale? Im ZIM-Nemo-Netzwerk „EnEff Bäckerei“ will das ttz Bremerhaven als Netzwerkmanager gemeinsam mit Bäckern, Systemtechnikern, Maschinen- und Anlagenbauern den Energieverbrauch in Bäckereien ermitteln und durch die Entwicklung neuartiger Anlagen und Prozesse Einsparmöglichkeiten realisieren. Während der Auftaktveranstaltung in den Räumen des Forschungsdienstleisters ttz Bremerhaven brachten die Partner ihre Ideen und Erwartungen an das Netzwerk zusammen.

„EnEff“ erleichtert den Wissens- und Technologietransfer: Es verbindet Bäckereien, Wissenschaftler, Unternehmen und Kunden. Vor uns liegt aber noch viel Arbeit in Sachen Energiemanagement“, weiß Netzwerkpartner Bart Sikken von der Bäckerei Sikken aus Emden.

Projektleiter Jörg Schulz vom ttz Bremerhaven zeigt sich zuversichtlich: „Wir wollen die Systeme für eine umweltschonende, energieeffizientere Backwarenherstellung verbessern. Wenn die Energiekosten sinken, steigt parallel dazu die Wettbewerbsfähigkeit von Bäckereien. Das Netzwerk bietet ideale Voraussetzungen, um diese Ziele zu erreichen.“

Das Projekt fokussiert zunächst auf die thermischen Prozesse der Backwarenherstellung wie Backen, Gären, Kühlen oder Gefrieren. Denn gerade Öfen und Kälteanlagen verzeichnen einen hohen Energieverbrauch: In Backöfen und Kälteanlagen wird 70% der in Bäckereien verbrauchten Energie eingesetzt – darum sind hier die Einsparpotentiale am größten. Aber auch Optimierungen anderer Anlagen wie Drucklufterzeuger, Friteusen und Wäscher können einen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs beitragen.

Die Netzwerkpartner werden ab Mai 2012 auf der Online-Plattform www.eneff-baeckerei.net des EnEff Bäckerei-Netzwerks vorgestellt. Darüber hinaus informiert der Internetauftritt über die Ziele, Hintergründe und Aktivitäten des Netzwerks und stellt Ergebnisse, Neuigkeiten und Veranstaltungen vor. Unternehmen, die nicht zu den aktiven Netzwerkpartnern zählen, aber als Marktpartner teilnehmen, können sich in einer zusätzlich errichteten Datenbank eintragen. Die intelligente Suchfunktion erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Bäckereien, Anlagenbauern, Systemanalytikern und weiteren Beteiligten der Branche.

Nach Ablauf der offiziellen Projektdauer bzw. nach Beendigung der Förderung durch ZIM-Nemo soll sich das Netzwerk durch die teilnehmenden Unternehmen finanziell selbst tragen und weiter bestehen. Das Netzwerkprojekt hat eine Laufzeit von vorerst einem Jahr mit der Option auf eine Verlängerung auf insgesamt 3 Jahre. EnEff-Bäckerei wird im Rahmen des ZIM-Nemo-Programms vom BMWi gefördert.


Weitere Informatinen finden Sie hier:

Pressemitteilung: Energie-Netzwerk EnEff-Bäckerei geht erfolgreich in die 2. Runde

Pressemitteilung: Energieeffizienz im Bäckereigewerbe

Forschungsprojekt: EnEff Bäckerei-Netzwerk

Termin: Workshops Energieeffizienz in Bäckereien

Termin: EnEff Bäckerei-Netzwerk auf der iba 2012

Termin: 63. Tagung für Bäckerei-Technologie

Website zum EnEff Bäckerei-Netzwerk

 


Pressebilder zur redaktionellen Nutzung (foto: ttz)

baeckerei ofen Eneff

Bildunterschrift:

Manche mögen's heiß - das EnEff-Bäckerei-Netzwerk hält mit kühlem Kopf die Energieeffizienz im Blick.
EnEff Kickoff ttz-bremerhaven

Bildunterschrift:

Zum Auftackt trafen sich die Netzwerkpartner, vorwiegend Bäcker, Systemtechniker, Maschinen- und Anlagenbauer, beim Koordinator ttz Bremerhaven.

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Das ttz Bremerhaven versteht sich als innovativer Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit.

Das Bäckereigewerbe ist einer der größten Energiebezieher im deutschen Lebensmittelhandwerk. Wie kann man bei der Herstellung von Brötchen und Co. die Energie effizienter nutzen? Im vom BMWi geförderten Netzwerkprojekt „EnEff Bäckerei“ will das ttz Bremerhaven mit seinen Partnern den Energieverbrauch in Bäckereien mit neuen Technologien und Verfahren optimieren.
Bremerhaven, April 2012. Das Bäckereigewerbe ist eine der energieintensivsten Branchen Deutschlands. Es hat den größten Anteil am Energieverbrauch im verarbeitenden Gewerbe. Nicht nur das Backen – auch das Kühlen und Frosten benötigt viel Strom. In welchen Produktionsschritten stecken ungenutzte Einsparpotentiale? Im ZIM-Nemo-Netzwerk „EnEff Bäckerei“ will das ttz Bremerhaven als Netzwerkmanager gemeinsam mit Bäckern, Systemtechnikern, Maschinen- und Anlagenbauern den Energieverbrauch in Bäckereien ermitteln und durch die Entwicklung neuartiger Anlagen und Prozesse Einsparmöglichkeiten realisieren. Während der Auftaktveranstaltung in den Räumen des Forschungsdienstleisters ttz Bremerhaven brachten die Partner ihre Ideen und Erwartungen an das Netzwerk zusammen.

„EnEff“ erleichtert den Wissens- und Technologietransfer: Es verbindet Bäckereien, Wissenschaftler, Unternehmen und Kunden. Vor uns liegt aber noch viel Arbeit in Sachen Energiemanagement“, weiß Netzwerkpartner Bart Sikken von der Bäckerei Sikken aus Emden.

Projektleiter Jörg Schulz vom ttz Bremerhaven zeigt sich zuversichtlich: „Wir wollen die Systeme für eine umweltschonende, energieeffizientere Backwarenherstellung verbessern. Wenn die Energiekosten sinken, steigt parallel dazu die Wettbewerbsfähigkeit von Bäckereien. Das Netzwerk bietet ideale Voraussetzungen, um diese Ziele zu erreichen.“

Das Projekt fokussiert zunächst auf die thermischen Prozesse der Backwarenherstellung wie Backen, Gären, Kühlen oder Gefrieren. Denn gerade Öfen und Kälteanlagen verzeichnen einen hohen Energieverbrauch: In Backöfen und Kälteanlagen wird 70% der in Bäckereien verbrauchten Energie eingesetzt – darum sind hier die Einsparpotentiale am größten. Aber auch Optimierungen anderer Anlagen wie Drucklufterzeuger, Friteusen und Wäscher können einen Beitrag zur Reduktion des Energieverbrauchs beitragen.

Die Netzwerkpartner werden ab Mai 2012 auf der Online-Plattform www.eneff-baeckerei.net des EnEff Bäckerei-Netzwerks vorgestellt. Darüber hinaus informiert der Internetauftritt über die Ziele, Hintergründe und Aktivitäten des Netzwerks und stellt Ergebnisse, Neuigkeiten und Veranstaltungen vor. Unternehmen, die nicht zu den aktiven Netzwerkpartnern zählen, aber als Marktpartner teilnehmen, können sich in einer zusätzlich errichteten Datenbank eintragen. Die intelligente Suchfunktion erleichtert die Zusammenarbeit zwischen Bäckereien, Anlagenbauern, Systemanalytikern und weiteren Beteiligten der Branche.

Nach Ablauf der offiziellen Projektdauer bzw. nach Beendigung der Förderung durch ZIM-Nemo soll sich das Netzwerk durch die teilnehmenden Unternehmen finanziell selbst tragen und weiter bestehen. Das Netzwerkprojekt hat eine Laufzeit von vorerst einem Jahr mit der Option auf eine Verlängerung auf insgesamt 3 Jahre. EnEff-Bäckerei wir im Rahmen des ZIM-Nemo-Programms vom BMWI gefördert.
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