FORSCHUNG FÜR MEHR LEBENSQUALITÄT
Das ttz Bremerhaven ist ein unabhängiger Forschungsdienstleister und betreibt anwendungsbezogene Forschung und Entwicklung. Unter dem Dach des ttz Bremerhaven arbeitet ein internationales Experten-Team in den Bereichen Lebensmittel, Umwelt und Gesundheit. Seit mehr als 20 Jahren begleitet es Unternehmen jeder Größenordnung bei der Planung und Durchführung von Innovationsvorhaben und der Akquisition entsprechender Fördermittel auf nationaler und europäischer Ebene.
BIOFERM
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BIOFERMSpezielle biochemische Reaktionen und ihre Abläufe stellen die Hauptvorteile der Bioreaktoren dar |
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| Förderinstrument: | CRAFT-Projekt im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm |
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| Projektdauer: | 01.10.2004 - 31.12.2006 |
| Projektleiter/in: | Dr. Gerhard Schories |
Weitverbreitet finden Fermentierungssysteme Anwendung im industriellen Sektor wie zum Beispiel im Bereich der Lebensmittel- und Pharmaindustrie, in der Biotechnologie sowie im Rahmen der Abwasseraufbereitung. Die biotechnologische Fermentierungsindustrie in Europa ist mit vielen rechtlichen Beschränkungen konfrontiert, unter anderem den Rechtsvorschriften der Genetik und dem Embryonenschutzgesetz. Der Fermentierungsindustrie fehlen Expansionsmöglichkeiten auf Grund der Tatsache, dass neue Betriebsanlagen auch neue Standorte erfordern. Dieses ist mit hohen Investitionskosten verbunden.
Die intensiven Anstrengungen der Wissenschaft der letzten zwanzig Jahre im Hinblick auf die genetische Optimierung der Mikroorganismen sowie der klassischen Bioprozesse führten zu einer stark erhöhten Anwendung der Biotechnologie im mitteleuropäischen Raum. Und somit zu einem hohen Bedarf an biologischen Fermentierungssystemen.
Das Projektziel ist die gesammelten Erfahrungen mit der Direktaufnahme von Ultraschallwellen in kleinen Bio-Reaktoren auf die „by-pass“ (Umgehung) Ultraschalltechnologie zu übertragen. Das neue Verfahren spart das Ultraschallsystem aus, welches in den Bio-Reaktoren installiert ist. Dieser wichtige Schritt würde es ermöglichen, die in den Fermentierungsunternehmen existierenden Bioreaktoren zu nutzen. Zum Beispiel in der Nahrungsmittelindustrie oder im Industriezweig der Biotechnologie. Mit dieser Reaktorart ist ein direkter „scale-up“ gut möglich. Andernfalls würde die Integration von bereits bestehenden Fermentierungsreaktoren zu hohen Investitions- und Energiekosten führen. Ultraschall-Systeme können mit dem Fermentierungsprozess der Biotechnologie verbunden werden, um die Lebensmittelverarbeitung zu verbessern.
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