CLARA ttzbremerhaven

CLARA

Stärkung und Unterstützung der lokalen Kapazitäten für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in Afrikas ländlichen und stadtnahen Gebieten

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Förderinstrument: 7.EU-Forschungsrahmenprogramm
Projektdauer: 01.03.2011 - 28.02.2014
Projektleiter/in: Mirko Hänel
Homepage: http://clara.boku.ac.at

Viele kleine Gemeinden und Städte in Afrika leiden unter schwerwiegenden Problemen, die durch eine mangelhafte Wasserversorgung und Abwasserentsorgung entstehen. Kleine Gemeinden im ländlichen Raum und stadtnahe Gebiete von Kleinstädten haben vergleichbare Siedlungsstrukturen. Sie könnten zwar theoretisch zur Wiederverwendung von Wasser und für die Nutzung sanitärer Produkte genutzt werden - die Kapazitäten für die integrierte Wasser- und Sanitärversorgung sind allerdings begrenzt.

CLARAs übergeordnetes Ziel ist es, die lokalen Kapazitäten für die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung zu stärken und zu unterstützen. Bestehende, kostengünstige Technologien zur dezentralen Wasserversorgung und Abwasserentsorgung werden bewertet und weiterentwickelt. Um eine bedarfsorientierte Wasserqualität zu gewährleisten, werden die Systeme an die afrikanischen Bedingungen mit dem Fokus auf eine Reduzierung von Risiken in der Nutzung und Wiederverwendung von Wasser- und Abwasserprodukten angepasst.

Auf der Grundlage dieser technologischen Verbesserungen und den Erfahrungen aus den FP6-Projekten ROSA und NETSSAF wird ein vereinfachtes Planungs-Tool für eine integrierte Wasser- und Sanitärversorgung für kleine Gemeinden und stadtnahe Gebiete entwickelt, die die wesentlichen Erfolgsfaktoren berücksichtigen. Den Anfang des Planungsprozesses bilden z.B. Probleme und Möglichkeiten der Wiederverwendung der bestehenden Technologien oder Betriebs- und Wartungsangelegenheiten, die auf die standortbedingten verfügbaren Kapazitäten angepasst werden. Dieses vereinfachte integrierte CLARA-Planungstool wird  getestet und evaluiert, um es in diversen Regionen Afrikas mit verschiedenen wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Bedingungen anwenden zu können. Für die Gemeinden, die an der Planung beteiligt sind, werden Bewerbungsunterlagen angefertigt, die als Grundlage für die Finanzierunganfrage zur Umsetzung der Pläne für die integrierten Wasser- und Sanitärversorgung dienen.

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