CoPAS-150

CoPAS

Brennstoffpellets aus regionalen Reststoffen

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Förderinstrument: Förderprogramm “Angewandte Umweltforschung”; Der Senator für Umwelt, Bau und Verkehr; Freie Hansestadt Bremen
Projektdauer: 01.09.2013 - 31.12.2015
Projektleiter/in: Steffen Noack
Projektpartner: abc solution GmbH & Co. KG; Nehlsen GmbH & Co. KG, ttz Bremerhaven

Die Projektidee, im Zuge des konsequenten Ausbaus der erneuerbaren Energien durch die Bundesregierung, ist die Entwicklung und der Bau eines Containerbasierten Pellet Analysestandes (CoPAS), der es ermöglicht Biomasse vor Ort zu analysieren, Brennstoffmischungsverhältnisse zu ermitteln und somit deren Brennstoffeignung und Pelletierfähigkeit zu untersuchen.

Des Weiteren steht die Entwicklung von Rezepten für Pellets aus Reststoffen nach DIN EN 14961-6 im Vordergrund. Hierfür ist es notwendig einen Datenpool zu erstellen und einen Rezeptrechner für die Ermittlung von Brennstoffmischungen zu entwickeln.

Die Integration einer Pelletiertechnik im Teststand ermöglicht zeitnahe praktische Versuche in Folge der gewonnenen Analyseergebnisse. Die Entwicklung einer Software trägt dazu bei Mischungsverhältnisse aus den verfügbaren Reststoffen zu ermitteln und somit die angestrebte Qualität bei der Herstellung von Pellets zu sichern.

Zu Beginn des Projektes erfolgt eine Nachhaltigkeits-Vorstudie, welche sowohl die ökonomischen als auch die ökologischen Effekte der Pelletierung auf das Land Bremen und die Region analysiert. Anhand einer Ökobilanz wird die Pelletierung der evaluierten Reststoffe mit den bisher üblichen Verwertungsalternativen, wie z.B. der Biogasproduktion oder der Kompostierung verglichen. Können alle Nachhaltigkeitskriterien erfüllt werden erfolgt die Konzipierung und Fertigstellung eines semimobilen Teststandes zur Rezepturentwicklung.

Das nachhaltige Bereitstellungskonzept für pelletförmige biogene Ersatzbrennstoffe trägt zur Grünstromproduktion und zur Schaffung einer Entsorgungsalternative für die anfallenden industriellen Reststoffe in der Region Bremen bei. Der semi-mobile Analysestand erweitert die Datenbasis zur Charakterisierung der regional verfügbaren Reststoffe und ermöglicht eine schnelle Erstbeurteilung zur Pelletierfähigkeit der Ausgangsbiomassen am Ort des Anfalls, was die Entwicklungszeit für biogene Festbrennstoffrezepturen deutlich minimiert.

 

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