MAIN-PELLET-150

  MAIN PELLET

 Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung  hochwertiger Mischpellets unter Berücksichtigung  der Anforderungen nach DIN EN 14961-6, aus  biologischen Reststoffen mit Hilfe der Zugabe von  Additiven und Bindemitteln.


Förderinstrument: BMWi - ZIM
Projektdauer: 01.03.2013 - 31.05.2015
Projektleiter/in: Steffen Noack
Projektpartner ERC Additiv GmbH; Georg-August-Universität Göttingen; Pusch AG; ttz Bremerhaven

Durch eine Kooperation der Unternehmen Pusch AG und ERC Additiv GmbH, sowie den Forschungseinrichtungen der Universität Göttingen und dem ttz Bremerhaven, innerhalb des BIORES-Netzwerkes, entstand die Idee der Herstellung von Industriemischpellets aus weitestgehend ungenutzten biologischen Reststoffen. Die Entwicklung der Pelletrezepturen ist auf die Verwendung von Gärrest, halmgutartigen Getreidestroh, Rapsstroh, Landschaftspflegeholz und Miscanthus fokussiert. In diesem Zusammenhang sollen unter Laborbedingungen Additive und Bindemittel zur Erweiterung der Substratbasis bei der Pelletherstellung entwickelt werden, welche sowohl das Verbrennungsverhalten, als auch die Ascheeigenschaften verbessern. Für die Bestimmung der notwendigen Mengenverhältnisse soll ein Kalkulations-Tool entwickelt werden welches bei der Rezepturerstellung auch den Einsatz der Zusatzstoffe berücksichtigt. Die entwickelten Industriemischpellets können in mittelgroßen Feuerungsanlagen bis 500 kW eingesetzt werden und somit zur Beheizung von öffentlichen Gebäuden wie z. B. Turnhallen oder Einkaufszentren beitragen.

Die Entwicklung der Mischpellets erfolgt im Projektzeitraum von Anfang März 2013 bis Ende Mai 2015. Dabei analysiert das ttz Bremerhaven die ausgewählten Substrate. Die zu untersuchenden Substratparameter orientieren sich vorrangig an den normativen und informativen Anforderungen aus der DIN EN 14961-6. Anhand der erzielten Projektergebnisse sind konkrete Aussagen über die Additivierung- und Einsetzbarkeit der ausgewählten Substrate möglich. Das Kalkulations-Tool ermöglicht neben einer schnellen Beurteilungsmöglichkeit zur Durchführbarkeit der Pelletierung auch eine Fortschreibung der implementierten Datenbank zu relevanten Biomasseeigenschaften. Mit Hilfe der universellen Adaptierbarkeit der Dosiereinheit auf konventionelle Pelletierlinien ist es möglich neue und bereits bestehende Pelletierlinien auszurüsten.

 

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