Bild 1 Grunschnittsammelstelle

NureSt

Optimierte Nutzung regionaler
Reststoffe des Landkreises Wesermarsch

 
Förderinstrument: BMBF
Projektdauer: 01.06.2013 - 31.08.2014
Projektleiter/in: Malte Trumpa
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Die NureSt-Projektidee strebt an, regionale Stoffströme biogenen Ursprungs zu analysieren, die bisher noch nicht oder nur unzureichend genutzt werden. Sie sollen vom Ort ihres Anfalls zu einer dezentralen „Bioraffinerie“ transportiert und hier je nach Beschaffenheit aufgewertet werden.

Besonders innovativ ist hierbei die Nutzung bisher nicht betrachteter Stoffströme. Durch ihre Zusammenführung werden auch Klein- und Kleinstmengen interessant. Diese diskontinuierlich und heterogen anfallenden Massen können durch verschiedene Konversionstechniken in „Bioraffinerien“ ideal aufbereitet werden. Durch diese optimierte Nutzung kommt es zu keiner Flächen- und Nutzungskonkurrenz, da weitere Flächen für die Biomasseproduktion nicht angelegt werden müssen.

Begleitende Studien entlang der gesamten Bereitstellungskette sollen sowohl ökonomisch wie ökologisch ableitbare Aussagen zulassen, die auch Erkenntnisse zu CO2- und Klimabilanz und einer generellen Wirtschaftlichkeit erlauben. Schließlich dienen die entstehenden Produkte (Bodenhilfs-stoffe, Strom/Wärme, Energieträger) Anwohnern und der regionalen Wirtschaft und können lokale Wertschöpfungsketten etablieren.

Nach Überprüfung der bestehenden energetischen und stofflichen Wertschöpfungsketten soll ein Dienstleistungskonzept zur Vermarktung regionaler Produkte erarbeitet werden. Somit wird ein Mehrwert für die gesamte Umsetzungsregion geschaffen. Für die Umsetzung der Projektidee konnte der Landkreis Wesermarsch als Partner gewonnen werden.

 

Weitere Informationen zu diesem Thema:

Pressemitteilung: Stroh zu Gold

Pressemitteilung: Beste Reste

Forschungsprojekt: TRANSBIO