AGROBIOGAS Projektbeschreibung

Agrobiogas

Integrierte Lösung für Biogasproduktion mit Agrarabfällen

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Förderinstrument: Collective Research-Projekt im 6. EU-Forschungsrahmenprogramm
Projektdauer: 01.06.2006 - 31.05.2009
Projektleiter/in: Dr. Gerhard Schories
Homepage: www.agrobiogas.eu

Jährlich werden ungefähr 700 Millionen Tonnen Agrarabfälle in der EU produziert. Die Abfälle stellen eine hohe Belastung für die Landwirte dar, da sie verpflichtet sind diese zu entsorgen. Bislang wurden Dünger und Ernteabfälle mit den billigsten Verfahren behandelt, welche nicht unbedingt die geeignetsten sind. Die Erweiterung mit Biogas im Rahmen einer luftunabhängigen Faulung repräsentiert eine alternative Aufbereitungsmethode, deren Potential über die Vermeidung der Umweltverschmutzung hinausgeht und zudem eine Rückgewinnung von Energie und Nährstoffen ermöglicht.

Nach wie vor sind verschiedene Fragestellungen zu lösen, um diese Technologie effektiv für die Behandlung landwirtschaftlicher Abfälle einsetzen und weiten Kreisen europäischer Landwirte zugänglich machen zu können. Die Verbreitung von Biogas bezieht sich derzeit auf den Raum der EU. Den ortsgebundenen Landwirten stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung diese Technologie zu verwenden. Es ist notwendig die optimalen Bedingungen für den jeweiligen Standort zu klären, um die anfallenden Reststoffe richtig zu verwerten. Die Informationen für diese Standortbestimmung werden durch die IAGs zur Verfügung gestellt.

Die Alternative der Zweitfaulung eröffnet den Landwirten viele Möglichkeiten und versetzen sie in die Lage ihren Abfall zusammen mit anderen organischen Substraten aufzubereiten. In diesem Sinne werden Landwirte die Reststoffe angemessen behandeln und könnten zur gleichen Zeit einen Nutzen aus der Aufbereitung biologischer Abfälle (aus eigener und aus fremden Quellen) ziehen – wie zum Beispiel der Verwertung fremder biologischer Abfälle, dem Verkauf bzw. der Eigennutzung des Outputs: Hitze und elektrische Leistung zusammen mit einem stabilisierten Biofertiliser.

Das Ziel liegt in der Gewinnung und Ansammlung von Kenntnissen über finanzielle, gesetzliche und technische Voraussetzungen, um landwirtschaftliche anaerobe Behandlungsmethoden für verschiedene standortabhängige Bedingungen zu entwickeln und diese an die SME Mitglieder zu übermitteln. Die Wettbewerbsfähigkeit der anaeroben Behandlungsmethoden im Rahmen von Agrarabfällen- im Vergleich mit anderen Behandlungsmethoden- wird gestärkt. Die Übereinstimmung mit der europäischen und nationalen Umweltgesetzgebung wird garantiert.

 

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