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SOPHY

Entwicklung einer Software zur Vorhersage der Haltbarkeit, Qualität und Sicherheit von verzehrfertigen Lebensmitteln

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Förderinstrument: 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Kommission (Zusammenarbeit)
Projektdauer: 01.02.2012 - 31.01.2015
Projektleiter/in: Caroline Hennigs, Christine Jewan
Homepage: http://www.sophy-project.eu/


SOPHY Reportage online bei EuroNews

Imke Mullat SOPHY Euronews


Lebensmittel müssen heutzutage hohe Qualitäts- und Hygienestandards erfüllen. Darüber hinaus verlangen Konsumenten vermehrt „gesunde“ Produkte mit geringem Salz- oder Zuckergehalt und ohne Konservierungsstoffe. Um all diese Ansprüche zu erfüllen, müssen Lebensmittelproduzenten verschiedene Faktoren beachten – was besonders für kleine und mittelständische Unternehmen eine große Herausforderung ist.

Das Projekt SOPHY beschäftigt sich mit der Entwicklung einer Software für die Vorhersage von Produktsicherheit, -qualität und –haltbarkeit. Dieses Vorhersagesystem soll zunächst an Salatprodukten (Feinkostsalate und gemischte Salate) getestet werden. Die Software basiert auf Vorhersagemodellen, die von den SOPHY Projektpartnern im Rahmen des Projektes entwickelt werden. Dabei sollen besonders bereits verfügbare Daten zum Wachstum von Bakterien und der Veränderung von Qualitätsparametern verwendet werden.

Die Salatproduzenten können mit Hilfe der Software neue Produkte oder Produktoptimierungen (wie z.B. die Reduktion des Salzgehaltes) virtuell planen. Zur Berechnung müssen einfach die verschiedenen Produktparameter (z.B. Zutaten, pH Wert, Verpackungsart) eingeben werden. Die Software berechnet dann das mögliche Wachstum von pathogenen (krankheitserregenden) Keimen und Verderbnisorganismen sowie Veränderungen der Produktqualität. So können Lebensmittelproduzenten alle möglichen Produktformulierungen durchspielen ohne aufwendige Laboranalysen durchführen zu müssen.

Weiterhin gibt die Software hilfreiche Information zu Hygiene- und Qualitätsmanagement, Ersatz von Konservierungsstoffen durch natürliche Zusätze, oder neuartigen Technologien. So erhalten besonders kleine Unternehmen, die nicht über den weitreichenden Erfahrungsschatz oder über die Möglichkeiten von großen Lebensmittelkonzernen verfügen, gezielte Information zur Verbesserung ihrer Produkte.

Projektpartner: National Technical University of Athens, Griechenland; Agricultural University Athens, Griechenland; Campden BRI, United Kingdom; University of Birmingham, United Kingdom; Chainfood B.V., Niederlande; Neue Mayo Feinkost GmbH, C.E. Kalamarakis – Kalas S.A., Griechenland; Bryan Salads Ltd., United Kingdom; Biozoon Food Innovations GmbH.


Weitere Informationen zu diesem Projekt:

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