reststoffe

BIOACTIVE-NET

Bewertung und Verbreitung von Verfahren zur Gewinnung von bioaktiven Substanzen aus den Rückständen der Tomaten-, Oliven- und Weinverarbeitung

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Förderinstrument: SSA (Specific Support Action) im 6. EU Rahmenförderprogramm
Projektdauer: 01.11.2006 - 31.10.2008
Projektleiter/in: Marie Shrestha
Homepage: www.bioactive-net.com

Der Anbau und die Verarbeitung von Tomaten, Oliven und Trauben sind die Landwirtschaftszweige in südeuropäischen Ländern. Bei der Herstellung von Tomatenmark, Olivenöl und Traubensaft oder Wein fallen Millionen Tonnen Verarbeitungsreststoffe an, die heutzutage entweder kompostiert oder als Tierfutter verwendet werden. Diese Rohstoffe sind jedoch reich an bioaktiven Substanzen; die darin enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe, Öle, Ballaststoffe und Vitamine sind interessante Lebensmittelzusatzstoffe (z.B. Farbstoffe, Antioxidationsmittel) oder kosmetische Inhaltsstoffe.

Die Extraktion und Aufreinigung bioaktiver Substanzen aus Reststoffen der Lebensmittelindustrie stellt eine interessante Möglichkeit für eine nachhaltige Rohstoffnutzung, die Wertstoffrückgewinnung und den vermehrten Einsatz natürlicher, bioaktiver Lebensmittelinhaltsstoffe auf dem europäischen Markt dar.

Die Hauptziele des SSA Projekt BIOACTIVE-NET sind:

  • Erstellung einer weiten Informationsplattform für die Verbreitung von Forschungsergebnissen bezüglich der Extraktion von bioaktiven Pflanzenstoffen aus den Reststoffen der Tomaten-, Oliven- und Traubenverarbeitung und deren Anwendung in der Lebensmittel- und Kosmetikindustrie.
  • Durchführung von Seminaren und Kongressen in den südeuropäischen Ländern (Spanien, Italien, Griechenland und Frankreich) zur Verbreitung von Fachwissen
  • Durchführung einer Wirtschaftlichkeitsuntersuchung der Extraktion bioaktiver Substanzen aus Lebensmittelreststoffen für verarbeitende Unternehmen (KMU), Technologie-Anbieter, und für die Endanwender natürlicher Inhaltsstoffe.
  • Stärkung des europäischen Markts für natürliche Inhaltsstoffe; dieser hat ein enormes Wirtschaftspotenzial wegen der Verfügbarkeit der Rohmaterialien.